Vor 10 Jahren bin ich zu Hause ausgezogen. Und seitdem bin ich genauso oft umgezogen: 10 Mal! Man könnte ja meinen, dass sich damit eine gewisse Routine eingestellt hat: einpacken, Kartons (meistens runter) schleppen, Transporter packen, wieder Kartons schleppen (meistens hoch), auspacken. Stimmt auch, bis auf den Punkt auspacken. Das vollständige auspacken und einrichten der neuen Wohnung hat meistens so lange gedauert, bis es schon wieder Zeit war für den nächsten Umzug.
Mittlerweile wohnen wir seit August in unserer jetzigen Wohnung und das Spiel wiederholt sich: Es gibt tausend Sachen, die es immernoch nicht in die Wohnung geschafft haben und stattdessen im Keller auf ihren Einsatz warten. Außerdem gucken mich in einigen Räumen Wände an, die immernoch so nackt sind, dass man kaum glaubt, dass hier jemand wohnt. Der Flur wäre so ein Exemplar. Riesengroß aber mittendrin und deshalb ohne Fenster. Was macht man nur damit außer Schuhe hinstellen und Jacken aufhängen? Irgendwelche Tipps?
Letztes Wochenende hat es mich dann gepackt: Das Schlafzimmer sollte endlich gemütlicher werden. Ein paar Sachen stehen zwar noch auf der Liste – die grünen Vorhänge gegen dunkelblaue tauschen, ein größeres Bett, provisorischen Nachttisch, der eigentlich ein Balkonklapptisch ist, gegen einen "richtigen" tauschen, undundund – aber fürs erste kann es sich doch schon sehen lassen, oder!?