Sonntag, 22. Juni 2014

DIY: Eins-Fix-Drei-Ordner für gute Ideen. Oder für Rezepte oder die Steuer oder Rechnungen oder Hausarbeiten oder, oder, oder

DIY: Individueller Ordner für schöne Ideen.



Ich bekenne mich schuldig: Ich bin Zeitschriftensüchtig! Kein Zeitungskiosk, keine Bahnhofsbuchhandlung und keine Zeitschriftenecke im Supermarkt ist vor mir sicher – zielstrebig wird als allererstes die Living- und Lifestyle-Ecke angepeilt und ausgiebig beäugt. Anschließend gehts in die Reiseecke um schließlich noch bei den Reitsportmagazinen und den unzähligen Kochtiteln vorbeizuschauen.



Entsprechend stapeln sich bei mir zu Hause auch unzählige Magazine in diversen Körben, Schubladen und Stehsammlern. Und irgendwann kommt immer der Zeitpunkt, an dem ich nochmal wissen will, wieviel dieser tolle Teppich letztens noch gleich gekostet hat. Selten weiß ich dann allerdings noch in welchem Magazin das noch gleich stand. Tja, blöd gelaufen!

Die Lösung ist so simpel wie einfach: Ein Ordner für all diese schönen Dinge muss her! Immer griffbereit zum "Sofortkonsum". Aber natürlich kann ich die Inspirationen unmöglich in einem dieser langweilig-schwarzen Dinger verschwinden lassen.


Du brauchst: schönes Papier, einen Ordner, Schere, kleber und Masking Tape. Das Prägegerät Dymo Omega ist perfekt zum einheitlichen beschriften!


Eins-fix-drei wird also mit Hilfe von schönem Papier und Masking Tape aus einem langweiligen ein individueller Ordner gezaubert.


Vom langweiligen zum individuellen Ordner in vier Schritten.


Den aufgeklappten Ordnerrücken einfach mit ausreichend Kleber (Alles- oder Sekundenkleber) bepinseln und auf die Rückseite des Papiers drücken. Die Ränder des Papiers auf die ebenfalls mit Kleber bestrichenen Innenseiten des Ordners umschlagen. Die Ecken mit Masking Tape fixieren.


Mit dem Alleskönner Masking Tape werden Kanten, die sonst ausfransen oder einreissen können, abgeklebt.


Innen nun alle Kanten des Papiers ebenfalls mit Tape abkleben. Das macht die Sache haltbarer und sorgt dafür, dass die Kanten innendrin nicht ausfransen.

Die Löcher, an denen die Ordnerbügel rausschauen, erst mit Tape abkleben und dann mit einem Cutter kreuzförmig einschneiden und nach innen umklappen. Wer mag, beschriftet den Ordnerrücken noch. Ist aber nicht unbedingt notwendig, wenn der Ordner ohnehin schon auffällt ;-)


Sieht schonmal super aus und ist fast fertig!


Registerkarten selbstgemacht. Viel schöner als die langweiligen, die es so zu kaufen gibt.


Für die Unterteilung einige Blätter Tonpapier in passenden Farben nehmen und jeweils ein halbes Rechteck mit runden Ecken bis fast an den Rand ausschneiden (am besten mit einem Cutter oder einem Bastelmesser). Nach außen umklappen, von hinten mit Tape fixieren und beschriften. Dafür nehme ich am liebsten mein Prägegerät Dymo Omega – supereasy und sieht echt nach was aus!


Einheften, Notiz dazu, feddich!!


Und schon ist der individuelle Ordner fertig!! Wenn ich jetzt eine hübsche Idee oder inspirierende Farbkombis sehe, die ich unbedingt später noch dem Mann zeigen will, schneide ich es einfach aus, klebe es auf ein Blatt Kopierpapier, schreibe noch etwas dran und ab damit in den Ordner!

Gut, die Stapel an Magazinen werden bei mir dadurch nicht unbedingt kleiner oder weniger, aber die Knallerideen finde ich jetzt einfach schneller wieder.

Habt ihr auch so einen Magazintick? Welche lest ihr denn am liebsten?
Und egal, ob ihr jetzt aufs Sofa zum Zeitschriftenschmökern verschwindet oder euch gleich euren eigenen Inspirationsordner bastelt – schön, dass ihr vorbeigeschuat habt!!

Liebe Grüße
Steffi

Kommentare:

  1. Oh, was ein hübsches Papier! Und du bist auch dem retro-Labelmaker verfallen? Das kenn ich, hihi ;)

    Schön übrigens, wie ich es dann heute, nach einem Monat, endlich mal auf deinen Blog geschafft habe. Nachdem ich mir das auf dem BarCamp vorgenommen hatte… Aber nun isser im feed-Reader!

    Hab eine schöne Woche! <3
    Lieben Gruß, Midsommarflicka

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    1. Hallöchen,
      wie schön, von dir zu hören :-) Ja, der Labelmaker wird heiß geliebt von mir. Den geb ich nicht mehr her! Und keine Sorge: ich häng mit meinem Pensum der "will-ich-unbedingt-noch-besuchen-Blogs" auch jämmerlich hinterher :-P

      Liebe Grüße und bis hoffentlich ganz bald auch mal wieder in echt!
      Steffi

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